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  • Marie-Christine

Let's do this!

Aktualisiert: 18. Nov 2020

Es ist ein grauer Januar morgen. Ich bin nach einer kurzen Nacht aufgewacht. Bald neigt sich meine Elternzeit zu Ende und die eigene Hochzeitsplanung kommt auch nicht so recht voran.

Heute steht das Thema Trauung auf der Agenda. Puh. Kirchlich fällt für uns raus, wir sind beide ausgetreten. Standesamt muss halt sein. Ich habe gar keine Lust mir Gedanken darüber zu machen, wie die Zeremonie dort sein soll. Der Saal im KVR in der Ruppertstraße in München ist halt einfach hässlich. Gefühle kommen da erst gar nicht hoch - Fluchtreflexe hingegen schon. Aber nochmal viel Geld in die Hand nehmen und ein anderes Standesamt in München anfragen - die Termine am Freitag und am Wochenende sind eh schon weg......FRUST!


Als Mädchen hatte ich mir das alles anders vorgestellt- gut da war ich auch noch in der Kirche. Ist halt jetzt nicht mehr gegeben und eintreten - macht keinen Sinn. Er ist Atheist. Nun denn. Gedankenverloren schmiere ich mir ein Butterbrot. Was wäre denn mit einer freien Trauung, schießt es mir in den Kopf. Wie läuft sowas denn ab?

Mit Butterbrot und Kaffee bewaffnet schnappe ich mir den Laptop und mache mich an die Recherche.

Freie Trauung - eine Alternative

Ich bin begeistert und erzähle meiner besseren Hälfte von dieser Idee. Gott ergeben sagt er JA dazu. Meine Motivation steigt und die eben noch anwesende graue Wolke über unserer Hochzeit löst sich auf.

Die ersten Monate des Jahres haben sich ergebnislos verabschiedet. Es ist grau und kalt draußen. Der Büroalltag hat mich wieder. Wir haben Diskrepanzen zwischen Wunsch und Möglichkeiten in unserer Hochzeitsplanung. Entnervt beschließen wir die Hochzeit auf das kommende Jahr zu schieben. Gar nicht so dumm, angesichts des blöden COVID-19 Virus. Mal sehen, wie das noch weitergeht. Vielleicht gibt es 2021 dann ja doch Locations, die uns beiden zusagen UND im Budget drin sind.

Ich treffe mich mit einer Freundin und wir tauschen uns über den status quo der Hochzeit aus. Ich erzähle Ihr, dass wir schieben und von der Idee mit der freien Trauung. Auch erzähle ich ihr, wie genau ich mir das vorstelle und das mir so eine Tätigkeit auch Spaß machen würde. Dabei bin ich so enthusiastisch und leidenschaftlich, dass sie mich über den Rand ihres Milchkaffees belustigt und interessiert ansieht. Als ich meinen Monolog nach etwa 20 Minuten beendet habe, lehnt sie sich wie eine satte Katze zurück und sieht mich an. Da platzt es aus mir heraus:

DAS WILL ICH MACHEN!!! ICH WILL FREIE HOCHZEITSREDNERIN WERDEN!
Liebe, Freie Trauung, Love Tale, Hochzeitsrede, München

Sie grinst nur über beide Backen. "Das passt hervorragend zu Dir".

Beschwingt erzähle ich IHM am Abend von meiner Idee. Er findet es klasse. Oh Gott habe ich plötzlich eine Energie: Let's do this!!

Ich informiere mich weiter, mache Recherche, knüpfe erste Kontakte. Mache mir Gedanken über meine Homepage und meine ocial Media Accounts. Endlich kann ich das ganze theoretische Wissen auch mal praktisch für mein eigenes Projekt nutzen. Das fühlt sich so dermaßen gut an.


Und hier bin ich also ein paar Monate später mit meiner Homepage und freue mich so dermaßen auf Euch und Eure LOVE TALE.

xx, Marie-Christine

JA, wir wollen heiraten!

Ihr seid auf der Suche nach einer Hochzeitsrednerin, die mit euch eure freie Trauung plant und mit einer persönlichen Hochzeitsrede begeistert? Dann schreibt mir. Ich bin schon neugierig auf euch und eure Ideen und Geschichte.


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