Das Sandritual

Aktualisiert: 18. Nov. 2020
Es ist einer der Hochzeitsklassiker schlechthin: das Sandritual. Grund genug euch diesen aus den USA stammenden Hochzeitsbrauch einmal genauer vorzustellen.
Das Sandritual soll die Verbundenheit von Braut und Bräutigam symbolisieren: wie die einzelnen Sandkörner, die zusammengegossen nicht mehr voneinander trennbar sind, so kann auch das Brautpaar nichts mehr trennen.

Wie läuft das Sandritual ab?
Bei dem Sandritual bekommt jeder der Brautleute ein kleines Gefäß mit eingefärbtem Sand. Zwischen ihnen steht ein größeres Gefäß in welches das Brautpaar ihren jeweiligen Inhalt nacheinander in das große Gefäß rieseln lassen, mit dem Ziel mehrere farbige Schichten aufzuschütten. Diesen Vorgang wiederholen Braut und Bräutigam so lange, bis jeder nur noch eine kleine Menge Sand in seinem Gefäß hat. Dies wird abschließend gleichzeitig in das größere Gefäß gefüllt und anschließend verschlossen.
Wann wird die Sandritual durchgeführt?
In der Regel wird das Sandritual nach dem Ja-Wort und dem Anstecken der Ringe durchgeführt. Klar, das Ritual ist kein Muss. Wie in einer freien Trauung üblich entscheidet ihr ob und zu welchem Zeitpunkt Rituale zum Einsatz kommen.
Was wird für die Sandritual benötigt?
Für das Sandritual werden lediglich drei Gefäße benötigt sowie Sand in zwei Farben. Der Sand wird dann farblich getrennt in die beiden kleineren Gefäße gefüllt. Das größere Gefäß bleibt erstmal leer und wird dann während der Zeremonie von Braut und Bräutigam gefüllt.
Natürlich kann auch weiterer eingefärbter Sand integriert werden, so verschiedene Erlebnisse oder ähnliches in dem Ritual dargestellt werden sollen. Das bestimmt letztlich ihr.
Individualisierung
Ja, auch einen Klassiker kann man noch individualisieren, wenn man das denn überhaupt möchte.
· Ihr könnt das größere Gefäß vorab mit euren Namen oder dem Hochzeitsdatum gravieren lassen.
Natürlich könnt ihr den Sand auch in ein Behältnis eurer Wahl einrieseln lassen. Wie wäre es mit einem doppelt verglasten Bilderrahmen?
Wenn euch ein durch und durch stimmiges Farbkonzept wichtig ist, bietet es sich an den Sand farblich auf euer Konzept abzustimmen.
Ihr habt eine Hürde in der Vergangenheit überwunden und wollt diese an eurem großen Tag begraben? Schreibt sie auf einen Zettel, legt sie in das Gefäß und begrabt sie symbolhaft mit dem Sand.
Ihr baut gerade ein Haus? Warum nicht etwas beim Bau des Hauses ausgehobene Erde als Fundament in das größere Gefäß geben?
Ihr seht, auch hier gibt es viele Ideen diesen Klassiker ein wenig abzuwandeln und eine individuellere Note zu verleihen.
Weiterhin bietet das Sandritual die Möglichkeit ohne Aufwand Familienangehörige, Trauzeugen oder Kinder zu integrieren. Sie machen den Anfang, denn die letzte Schicht schüttet immer das Brautpaar in das Gefäß, bevor es verschlossen wird.
Wer von euch die Idee schön findet, aber keine Lust hat sich später ein mit Sand gefülltes Gefäß in die Wohnung zu stellen: statt Sand können auch Gewürzmischungen oder aromatisierte Öle hergestellt werden (finde ich persönlich netter).
Mein Herz, lass uns heiraten!
Ihr wollt heiraten und eine freie Trauung ist genau das, was ihr euch wünscht? Ihr sucht eine Traurednerin, die mit Hirn, Herz und Humor an eurer Seite ist, die euch berät und bei der ihr mit euren Wünschen im Fokus steht? Dann schreibt mir. Ich freue mich auf euch und bin gespannt auf eure Love Tale!




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